Zeawas, willkommen auf bregenzerwald.info!

Ein Gruß aus dem Ländle:
Zeas willkommen uf unserm Infoportal übern Bregenzerwald, uf dem du hoffentlich alle Froga zum Bsuasch bei üs im Ländle finde kannsch. Mi frean üs uf di!

Auf dieser Seite haben wir für dich eine Auswahl an attraktiven Hotels und schmackhaften Restaurants in der Ferienregion Bregenzerwald zusammengetragen. Zudem findest du auf unserer Infoseite Hinweise zu spannenden Aktivitäten und erlebnisreichen Ausflugszielen im Norden Vorarlbergs. Immer wieder wirst du in unserem Blog Neues und vielleicht auch Interessantes entdecken. Unser Reporter aus dem Bregenzerwald ist beständig auf der Suche nach neuen Insidertipps aus dieser Region. Viel Spaß beim Schmökern und Vorbereiten auf die Reise in den Bregenzerwald!

Hotels und Unterkünfte im Bregenzerwald

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Bregenzerwald Info

Früher nannte man die Region in Vorarlberg noch „Bregenzer Wald“, eine geografische Bezeichnung mit getrennter Schreibweise. Grund dafür waren wohl die weitläufigen Forste und die Nähe zur Bodensee-Stadt Bregenz. Noch immer gibt es weitläufige Wälder, aber mittlerweile dominieren aus anthropogener Sicht Grasberge die Landschaft. Daher kann man bei diesem abwechslungsreichen Naturraum auch nicht mehr von einem einzigen Wald sprechen und verwendet für diesen Flecken Erde im Ländle den Eigennamen „Bregenzerwald“. Heute leben hier rund 32.000 Menschen in 24 Dörfern.

Der Bregenzerwald macht etwa ein Fünftel des Landesgebietes von Vorarlberg aus und umfasst die Dörfer Alberschwende AndelsbuchAuBezauBizauBuchDamülsEggDorenHittisauKrumbachLangenLangenegg LingenauMellauReutheRiefensbergSchnepfauSchoppernau SchröckenSchwarzenbergSibratsgfällSulzbergWarth mit insgesamt rund 415 Unterkünften.

Häufige Fragen zum Bregenzerwald

Wo befindet sich der Bregenzerwald?

Der Bregenzerwald befindet sich im Bundesland Vorarlberg. Die Region umfasst die Bregenzer Ach südöstlich von Bregenz nahe dem Bodensee und reicht bis an den Hochtannbergpass.

Wie groß ist der Bregenzerwald?

Der Bregenzerwald erstreckt sich über eine Fläche von etwa 550 km².

Welche Gemeinden gehören zum Bregenzerwald?

Grundsätzlich unterteilt man die Region in den vorderen Bregenzerwald und den hinteren Bregenzerwald. Als Hauptort der Region – historisch bedingt – gilt die Marktgemeinde Bezau. Noch 22 andere Dörfer zählen zur Region. Die größten Orte hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl sind die Marktgemeinde Egg und die Gemeinden Alberschwende und Andelsbuch.

Wie viele Menschen leben in der Region Bregenzerwald?

Rund 30.000 besonders gastfreundliche Einwohner nennen den Bregenzerwald ihr Zuhause.

Welcher ist der höchste Berg im Bregenzerwald?

Mit 2.649 Metern ist die Braunarlspitze der höchstge Berg innerhalb der Region Bregenzerwald.

Hat der Bregenzerwald auch ein Wahrzeichen?

Die Kanisfluh ist ein 2.044 Meter hoher Berg, der im hinteren Bregenzerwald zwischen Mellau, Schnepfau und Au liegt und aufgrund seines imposanten Aussehens und traumhaften Ausblicks vom Gipfel aus als Wahrzeichen des Bregenzerwaldes gilt.

Wann ist ein Besuch im Bregenzerwald empfehlenswert?

Ein Aufenthalt in der Region ist im Sommer wie im Winter sehr zu empfehlen. Im Winter verwandelt sich der Bregenzerwald in ein wahres Wintersportparadies, wo man auch abseits der Pisten ganz viel erleben kann. Im Sommer ist der Bregenzerwald ein Genusstreffpunkt für Wander- und Outdoorfreunde ebenso wie Ruhesuchende, die sich hier entspannen können und stets rundum verwöhnt werden.

Restaurants im Bregenzerwald

Sage aus dem Bregenzerwald: Das kluge Hirtenbüblein

Ein schwäbischer Bauer, welcher einen Hirten brauchte, fuhr auf den Markt von Ravensburg, wohin alljährlich im Frühling Kinder armer Leute aus den Tälern Tirols und Vorarlbergs gebracht werden, um sich im Schwabenlande den Sommer über als Hirten zu verdingen. Er fragte so ein Büblein, das ihm besonders gut gefiel, was er verlange bis zum Herbst fürs Hüten. Das Bregenzerwälderbüblein antwortete: „Jo, zehe Gulde und a Paar Schueh.“ Dem Bauern war’s recht und er nahm den Hirten auf seinem Fuhrwerk mit nach Hause. >> Weiterlesen

Bars im Bregenzerwald

Mundart

Vorarlberg spricht anders als der Rest Österreichs, das ist gemeinhin bekannt. Hier im äußersten Westen wird alemannisch gesprochen. Weniger bekannt ist aber, dass es durchaus auch in Vorarlberg selbst beträchtliche Unterschiede in den Redensarten gibt. Vor allem im nordwestlichen Teil des Bregenzerwaldes ist der Einfluss des Allgäuerischen besonders stark. In den mittleren Gebieten der Region hingegen dominieren stärker Sprachidiome, die eine Verbindung zu Dornbirn und dem Rheintal haben. Ein Beispiel ist das Wort Stein, Vorderwälder sagen „Stui“, Hinterwälder hingegen für das selbe Wort „Stua“. Insgesamt aber werden diese Unterdialekte zusammengefasst und in Abgrenzung zu anderen Sprachvarietäten in Vorarlberg als „Wälderisch“ bezeichnet. Eine Ausnahme sind die hoch gelegenen Dörfer Damüls, Schröcken und Warth. Hier wird, wie auch im Kleinwalsertal, höchstalemannisch gesprochen. Das kommt daher, dass diese Orte im Spätmittelalter von den Walsern aus der Schweiz besiedelt wurden.

Bauernhöfe im Bregenzerwald

Trachten

Wie anderswo in Österreich auch, gehört auch im Bregenzerwald die Volkstracht zum Selbstverständnis der Region. Die Bregenzerwälder Frauentrachten gehören dabei mit zu den schönsten und elegantesten traditionellen Gewändern im Alpenraum. Sie werden auch Juppe genannt. Im Alltag werden sie zwar nicht mehr getragen, dafür aber beim sonntäglichen Kirchgang, bei Hochzeiten und Festen, wie auch bei Prozessionen oder Taufen. Die Juppe ist reich bestickt und wird mit einem feinplissierten schwarzen, braunen oder weißen Rock getragen. Farblich gibt es unterschiedliche Varianten, aber als vornehmste Version gilt die in Schwarz gehaltene Tracht. Die für sie benötigte Glanzleiwand wird ausschließlich in der Juppenwerkstatt Riefensberg nach uraltem Handwerk hergestellt. Zur Tracht gehört auch eine wertvolle Kopfbedeckung, das Schappale (auch Krönele), diese wird oft über Generationen weitervererbt.

Almhütten im Bregenzerwald

Bregenzerwald Geschichte

Um die erste Jahrtausendwende wurde der waldbedeckte Bregenzerwald zum ersten Mal weitflächig besiedelt. Menschen vom Bodenseeufer kamen in die höhergelegenen und schwerzugänglicheren Gebiete um hier sesshaft zu werden und neue Anbauflächen für die Landwirtschaft zu erschließen. Menschenleer hingegen verblieben die höchstgelegenen Regionen, diese wurden erst im Spätmittelalter von den Walsern aus der heutigen Schweiz besiedelt. Noch zu Beginn des 17. Jahrhunderts galt die Region als unerschlossene Wildnis, mit einer einfachen und widerständigen Bevölkerung, die von und mit der Natur lebte.

Im 14. Jahrhundert entstand die geopolitische Aufteilung auf den vorderen und hinteren Bregenzerwald. Während die Gebiete im Norden politisch zu Bregenz gehörten, wurden südliche Bezirke von Feldkirch aus verwaltet. Zwischen dem 14. und frühen 16. Jahrhundert wurden die Gebiete schrittweise auch dem Habsburgerstaat einverleibt, sodass der Bregenzerwald bis heute als Teil Vorarlbergs zum österreichischen Staatsgebiet gehört. 

Aktiv im Bregenzerwald

Brauchtum und Gemüt

Man sagt, im Bregenzerwald würde ein ganz eigener Menschenschlag leben. Die Einwohner gelten als stolz und selbstbewusst, neigen aber manchmal auch zu einer gewissen Eigenwilligkeit und Sturheit. Fakt ist, dass Leben im Bregenzerwald war über Jahrhunderte geprägt von mühevoller Arbeit und Entbehrlichkeiten. Es waren schließlich arme, aber fleißige und zähe Bauern, die die Täler und Alpen besiedelten und sie aller Widrigkeiten zum Trotz urbar machten. 

Die Bauern entwickelten dabei schon früh ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Bereits unter den Habsburgern gab es eine eigene Bauernrepublik mit frei gewählten Landgemeinden und sogar einer eigenen Verfassung, dem Landsbrauch. 

Berühmt wurden die Einwohner des Bregenzerwaldes aber nicht nur durch ihren Fleiß in der Landwirtschaft, sondern auch in anderen Bereich wie der Baukunst und dem Handwerk. So stammen viele bedeutende Barockklöster und -kirchen in der Schweiz und in Süddeutschland von Baumeistern der „Auer Zunft“. Sie haben den Sakralbau im 17. Jahrhundert revolutioniert und unter anderem Gebetshäuser in Maria Einsiedeln, St. Gallen und Disentis erbaut. Das handwerkliche Geschick der Einwohner hat bis heute in der Region einen ganz besonderen Stellenwert. Bekannte Künstler und Handwerker aus der zeitgenössischen Periode sind zum Beispiel Tone Fink, Herbert Albrecht und Herbert Meusburger. 

Sennereien im Bregenzerwald

Wirtschaft und Alm

In früheren Zeiten war der Bregenzerwald eine Region, die ausschließlich landwirtschaftlich genutzt wurde. Eine Besonderheit stellt in diesem Zusammenhang die Dreistufenwirtschaft dar. Sie wurde 2011 in die österreichische Liste des immateriellen Erbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen und wird heute genau gleich wie auch schon vor Jahrhunderten praktiziert. Mit dieser Methode erhalten sich die Gebirgslandschaften und die Weidefläche wird optimal genutzt. Dank dem Alpweiden auf der Hochalpe erhalten die Milchkühe wertvolle Kräuter in ihre Nahrung. Die Milch wird dadurch besonders geschmackvoll und aromatisch. Die ideale Prämisse für die Herstellung des würzigen Bregenzerwälder Bergkäses. 

Heute lebt die Bevölkerung des Bregenzerwaldes weitgehend vom Tourismus. Aber auch die Landwirtschaft und die Holzverarbeitung spielen eine wichtige Rolle. Viele Einwohner pendeln zudem ins Rheintal und arbeiten im Vorarlberger Wirtschaftszentrum. 

Ausflugsziele im Bregenzerwald

Zu Tisch im Bregenzerwald: Die Älplerkost

Lange Zeit war im Bregenzerwald das Garkochen auf offenem Feuer weit verbreitet. Aus dieser Zeit kommen auch Pfannengerichte wie das Schwozermuas und der Riebel. Auf der Alp (so nennt man hier die Alm) kochte man viel mit Mehl, Butter und Molkekäse. Brot wurde nur wenig gegessen und so verdanken auch brotlose Gerichte wie die berühmten Käsknöpfle dem Bregenzerwald ihre Entstehung. Eine Besonderheit ist der „Sig“, bestehend aus karamellisiertem Milchzucker, um aus der Molke noch ein weiteres Nahrungsmittel zu gewinnen und nichts zu verschwenden. 

War die Küche früher bescheiden und bodenständig, so ist sie heute umso erstklassiger und auf hohem kulinarischem Niveau – mit starken regionalem Einschlag versteht sich. Besonders bekannt ist die Älplerkost auch aufgrund der breiten Auswahl an Käsesorten. Rund fünfzig regionale Käseprodukte, die unter EU-Schutz stehen, gibt es in dieser kleinen Region. Die Käsereien haben oft eine lange Tradition und eine strenge Geschmacksprüfung.

Museen im Bregenzerwald

Wanderparadies Bregenzerwald

Der Bregenzerwald ist ein Wanderparadies. Über 1.500 Kilometer gut beschilderte Wanderwege stehen aktiven Besuchern zur Verfügung und warten darauf bewandert zu werden – über Berge, Weiden und Wälder. Auch unterwegs zu entdecken sind 23 schmucke Dörfer. Eine typische Alpenregion einerseits, aber immer wieder durchbrochen von Überraschendem, denn der Bregenzerwald wie auch ganz Vorarlberg, zeichnet sich auch durch moderne Architektur und innovatives Handwerk aus. Eines ist ganz sicher: Im Westen Österreichs ist immer etwas zu sehen und zu erleben!

Shopping im Bregenzerwald

Bregenzerwald-Reporter on Tour

Radtouren Bregenzerwald

Die meisten Dörfer im Bregenzerwald liegen auf weiten Talböden und sind daher bestens geeignet für Radtouren. In Mellau und Bezau gibt es die Möglichkeit unkompliziert Fahrräder auszuleihen, die Kosten sind gering und die... Weiterlesen

Wälderbähnle Museumsbahn

Freunde von alten Dampflokomotiven und Nostalgiezügen kommen im Bregenzerwald ganz auf ihre Kosten. Das Wälderbähnle (eigentlich Bregenzerwaldbahn) ist eine sorgsam gepflegte historische Eisenbahnstrecke mit Ausflugszügen zwischen dem Bahnhof Schwarzenberg und Bezau. Die Strecke... Weiterlesen

Käsestraße im Bregenzerwald

Der Bregenzerwald in Vorarlberg ist als Genuss- und Erlebnisregion bekannt und geschätzt. Beides miteinander verbindet die Käsestraße: Die Wanderungen führen zu zahlreichen Käsereien und Käsekellern, in denen köstlicher Alp- und Bergkäse verkostet und... Weiterlesen

Bergbahnen Bregenzerland

In der Region Bregenzerwald gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Fahrten mit Bergbahnen. Erst hoch oben auf dem Gipfel wird einem die Weite des Landes bewusst und auch wie landschaftlich abwechslungsreich dieser kleine Fleck... Weiterlesen